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Nasen-OP

Nasenkorrektur/Rhinoplastik/Nasenoperation

Durch ihre zentrale Position im Gesicht hat unsere Nase einen großen Einfluss auf die äußere Erscheinung. Prägnante Details wie Höckerbildung, Schiefstellung oder andere Formdefekte stechen sofort ins Auge und können bei betroffenen Personen zu einem großen Leidensdruck führen. In solch einem Fall verhilft in der Plastisch-Ästhetischen Chirurgie die Nasenkorrektur nicht nur zu einem verbesserten ästhetischen Selbstbild, sondern auch zu neuer Lebensfreude. Wir beraten Sie ausführlich in unserer Facharztpraxis zum Thema Nasenkorrektur und bieten Ihnen mit der Rhinoplastik (Korrektur der Nase), der Septoplastik (Korrektur der Nasenscheidewand) und der Rhinoseptoplastik (Korrektur von Nase und Scheidewand) die gesamte Bandbreite in diesem Bereich.

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Nasen-OP Vorher-Nachher-Bilder

Operateur: Dr. Dr. med. Matthias Siessegger

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Behandlungsmethoden zur Nasenkorrektur

RHINOPLASTIK
Durch eine Rhinoplastik, wie die Nasen-OP im Fachjargon bezeichnet wird, lässt sich die Nasenform anpassen. Dabei kann die Nase verkleinert, vergrößert sowie die Form des Naseneingangs oder des Nasenrückens verändert werden. Aber auch die Nasenlänge oder der Nasenwinkel können bei diesem Eingriff korrigiert werden.

SEPTOPLASTIK
Liegen bei der Nasenscheidewand Form- oder Stellungsabnormitäten vor, können Störungen bei der Atmung die Folge sein. Aber auch äußerlich sichtbare Veränderungen der Nase können sich bemerkbar machen. Den Eingriff, bei dem die Nasenscheidewand korrigiert wird, bezeichnet man als Septoplastik.

SEPTORHINOPLASTIK
Wird zusätzlich zur Rhinoplastik zeitgleich auch eine Septoplastik vorgenommen, so handelt es sich um eine Septorhinoplastik.

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Vorbereitungen zur Nasen-OP

Was wünschen Sie sich? Können Ihre Erwartungen und Wünsche erfüllt werden? Was hält der Plastische Chirurg für sinnvoll und technisch machbar?

All diese Fragen sollten vor der Operation ehrlich beantwortet werden. Daher spielt bei der Planung und Vorbereitung Ihrer Nasen-OP die offene Kommunikation mit dem behandelnden Plastischen Chirurgen eine entscheidende Rolle.

Aber auch das Vorhandensein von Allergien, die regelmäßige Einnahme von Medikamenten sowie bereits vorgenommene Eingriffe müssen vor Ihrer Nasen-OP gemeinsam besprochen werden.

Abhängig von der gesundheitlichen Verfassung, können Voruntersuchungen hinsichtlich der Operations- und Narkosefähigkeit notwendig werden. Diese sollten von Ihrem Hausarzt durchgeführt werden.

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Verhalten vor der Nasen-OP

RAUCHEN
Da Nikotin einen negativen Einfluss auf die Prozesse der Wundheilung hat, sollten Sie auf das Rauchen eine Woche vor sowie nach dem Eingriff verzichten.

MEDIKAMENTENEINNAHME
Die Einnahme acetylsalicylsäurehaltiger Medikamente wie Aspirin und ASS, sogenannte Thrombozytenaggregationshemmer, muss 8 bis10 Tage vor der Operation abgesetzt werden, da die Neigung zu Blutungen durch sie deutlich gesteigert wird. Sollten Sie mit Marcumar behandelt werden, müssen Sie mit Ihrem Hausarzt oder Internisten unbedingt über eine medikamentöse Umstellung reden.

SONNENBADEN
In den letzten 8 bis 10 Tagen vor der Nasen-OP sollten Sie auf ausgedehnte Sonnenbäder verzichten.

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Hinweise zum Eingriff

Abhängig vom Umfang der OP, ist es möglich, dass Ihre Nasenkorrektur entweder im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose vorgenommen wird. Allerdings liegt bei der Vollnarkose der Vorteil in einer gezielten Blutdrucksenkung, wodurch dem Chirurgen eine bessere Übersicht über das Operationsfeld geboten wird. Der Eingriff kann dabei schneller und genauer erfolgen. Ein kurzer Klinik- bzw. Praxisaufenthalt von ein bis zwei Tagen ist nach einer Vollnarkose empfehlenswert.

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Verhalten nach der Nasen-OP

Bereits vor dem Eingriff sollten Sie sich darum kümmern, dass Sie von jemandem aus der Praxis oder Klinik abgeholt werden. Obwohl eine Begleitperson aus medizinischer Sicht nicht unbedingt erforderlich ist, sollten Sie in den ersten zwei Tagen nach der OP nicht alleine bleiben.

In den ersten 24 Stunden nach Ihrer Operation ist es empfehlenswert, hauptsächlich mit aufrechtem Oberkörper zu liegen. Durch Kühlen können Sie Schwellungen innerhalb der ersten 48 Stunden wirkungsvoll mildern. Allerdings sind in den ersten Tagen blaue Augenränder zu erwarten. Kleinere Spaziergänge sind schon am Folgetag des Eingriffs durchaus zu empfehlen.

Nach der Operation ist die Atmung durch die Nase vorübergehend beeinträchtigt. Eine eventuell notwendige Nasentamponade kann nach ein bis zwei Tagen wieder entfernt werden.

Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass übliche Alltagstätigkeiten in den ersten Tagen nach der Nasen-OP nur eingeschränkt möglich sind. Daher sollten Sie eine Ruhezeit von etwa 10 Tagen fest einplanen.

Um größere Blutdrucksteigerungen in der ersten Woche zu umgehen, sollten Sie auf heißes Duschen oder größere körperliche Anstrengung verzichten.

Der Nasengips wird nach etwa 18 Tagen durch ein Tapeverband ersetzt, der die Wundheilung weiter fördert. Gerade nach einer umfangreicheren Verkleinerung der Nase ist es empfehlenswert, sie möglichst ruhig zu halten.

In der Regel sind die Spuren des Eingriffs bereits nach 3 bis 4 Wochen für Ihre Mitmenschen nicht mehr zu erkennen. Die vollständige Wundheilung im Bereich der Nase kann sich allerdings bis zu einem Jahr erstrecken. Auf Leistungssport, Saunagänge sowie das Tragen einer schweren Brille sollten Sie in den ersten 2 bis 3 Monaten nach der Operation verzichten.

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Optimaler Zeitpunkt für eine Nasen-OP

Zu einer Nasen-OP ist erst nach Vollendung des Wachstums zu raten. Dies entspricht bei Mädchen in etwa einem Alter von 14 und bei Jungen von 16 Jahren. Nasenknochen, Knorpel an Nasenabhang, Nasenspitze und Nasenscheidewand – die wichtigsten formgebenden Elemente der Nase – sind bis dahin üblicherweise vollständig entwickelt.

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Mögliche Risiken einer Nasen-OP

Gravierende oder gar lebensbedrohliche Komplikationen lassen sich bei einer Nasen-OP nahezu ausschließen. Äußerst selten kommt es zu Blutungen oder Nachblutungen, die während des Eingriffs, direkt danach oder bis zu 10 Tage nach der OP auftreten und eine mögliche Gesundheitsgefährdung darstellen. Solch ein Fall kann zu einer erneuten Tamponade der Nase, einem mehrtätigen stationären Aufenthalt oder einer Beeinträchtigung des ästhetischen Ergebnisses führen. Daher sollten Sie die hier aufgeführten Hinweise zum richtigen Verhalten vor und nach der Nasen-OP unbedingt befolgen.

Auch wenn temporäre oder permanente Unregelmäßigkeiten nicht ausgeschlossen werden können, wird das Ziel einer Nasen-OP für gewöhnlich jedoch erreicht. Gegen solche Unregelmäßigkeiten, die den meisten Mitmenschen kaum auffallen, kann mit einer konsequenten Kontrolle und Therapie, zum Beispiel mit Pflasterzügelverbänden, vorgegangen werden.

Die Entscheidung, ob kleinere Nachkorrekturen tatsächlich notwendig sind, sollte erst etwa ein Jahr nach der OP gefällt werden, da Heilungs- und Vernarbungsprozesse komplett abgeschlossen sein sollten.