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Fettabsaugung

Liposuktion/Fett absaugen/Vibrationslipektomie

Lassen sich Fettpölsterchen an Bauch, Hüften oder Po trotz Sport und Diät nicht bekämpfen, ist meistens eine Fettverteilungsstörung (Lipodystrophie) der Grund. In den Problemzonen besitzt der Körper eine erhöhte Anzahl an Fettzellen, die sich nur schwer in Griff bekommen lassen.

Die Plastisch-Ästhetische Chirurgie bietet dafür bewährte Verwahren, bei denen die Menge der Fettzellen reduziert werden kann, um dauerhafte Erfolge zu erhalten. Für die Liposuktion – so die wissenschaftliche Bezeichnung der Fettabsaugung – können wir Ihnen verschiedene Korrekturverfahren anbieten. Dabei zählt die Vibrationslipektomie (VAL) in Tumeszenz-Lokalanästhesie zu den modernsten Methoden, mit denen sich die Körpersilhouette ausgesprochen sanft und effektiv modulieren lässt.

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Fettabsaugung Vorher-Nachher-Bilder

Operateur: Dr. Dr. med. Matthias Siessegger

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Behandlungsmethoden zur Fettabsaugung

Liposuktion (Lipo = Fett, Suktion = Absaugung) ist der Oberbegriff unter dem in der Plastischen Chirurgie und Ästhetischen Medizin die Behandlungsverfahren zur Fettabsaugung zusammengefasst werden. Dabei gilt die Vibrationslipektomie (VAL) in Tumeszenz-Lokalanästhesie als die zur Zeit modernste Methode für eine äußerst sanfte und effektive Modellierung der Körpersilhouette.

Bei diesem Verfahren wird das überschüssige Fettgewebe zuerst einmal aufgeweicht, bevor es im zweiten Schritt schonend entfernt wird. Dies geschieht durch die sogenannte Tumeszenz-Lösung, die in die betroffenen Hautregionen verabreicht wird und durch die das sonst sehr feste Fettgewebe in eine weiche Masse umgewandelt wird, welche sich anschließend ausgesprochen gleichmäßig absaugen lässt.

Mit der Ultraschallenergie oder dem Hochfrequenzstrom bietet die Plastische Chirurgie noch weitere Verfahren neben der Vibrationslipektomie (VAL) mit denen das Fettgewebe für die Absaugung zerstört werden kann. In Studien konnte jedoch belegt werden, dass mittels Vibrationslipektomie (VAL) deutlich niedrigere Komplikationsraten erreicht werden, da hierbei das umliegende Fettgewebe bestmöglich geschont wird.

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Wissenswertes zur Fettabsaugung mittels Vibrationslipektomie (VAL)

Bei der Fettabsaugung werden
die Fettzellen mittels vibrierender, stumpfer Schwingungskanülen sanft rüttelnd aus dem Bindegewebe entfernt, worauf auch die Bezeichnung Vibrationslipektomie (Lipo = Fett, Ektomie = Entfernung) hinweist. Grobe Bewegungen im Bindegewebe können durch die feinen Vibrationen umgangen werden, sodass Nerven und Gefäße geschont werden. Damit kann Fett selbst an äußerst schwer zugänglichen Stellen des Körpers, wie an den Knöcheln, behutsam abgesaugt werden. Ein weiterer Vorteil dieser Methode ist, dass durch die Schwingungen die Regeneration der Haut stimuliert wird.

Bei diesem Verfahren reichen kleinste Hautschnitte aus, um einen Zugang zu schaffen, da die feinen Absaugkanülen nur wenige Millimeter im Durchmesser betragen. Innerhalb von wenigen Wochen verheilen die Schnitte von alleine zu kaum sichtbaren hellen Linien. Nähte werden dabei nicht benötig.

Eine Vollnarkose mit Beatmung ist bei einer Fettabsaugung in der Regel nicht nötig, da die Tumeszenz-Flüssigkeit mit einem örtlichen Betäubungsmittel versetzt ist. Trotz eines tiefen Schlafes kommen Patienten bei solchen modernen Narkoseverfahren fast immer ohne Beatmung aus, wodurch der Organismus geschont wird. Da eine Kommunikation ein Wecken aus dem Schlaf erfahrungsgemäß nicht ausschließt, können Haltungsänderungen bereits während der Absaugung erfolgen, was erste Kontrollen direkt beim Eingriff möglich macht.

Grundsätzlich können mit der Fettabsaugung alle typischen Problemzonen der Frau (Bauch, Hüfte, Po, Oberschenkel, Oberarme und Nacken) und des Mannes (Hals, Hüfte, Bauch, Brust) sorgsam und sanft modelliert werden.

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Verhalten nach der Fettabsaugung

Unmittelbar nach der Fettabsaugung bekommen Sie ein atmungsaktives und fest sitzendes Mieder angelegt. Da die schonende Tumeszenz-Lokalanästhesie eine Vollnarkose überflüssig macht, kann die Praxis bereits nach einer kurzen Ruhepause verlassen werden. Dennoch empfehlen wir, sich von einer Begleitperson abholen und nachhause bringen zu lassen.

In der ersten Zeit nach dem Eingriff können sich Schmerzen bemerkbar machen, die sich aber eher wie ein Muskelkater anfühlen. Größere Einschränkungen sind in der Regel nicht nötig. Erfahrungsgemäß sind Sie bereits nach zwei Tagen erneut in der Lage, Ihre typischen Alltagstätigkeiten aufzunehmen und sogar leichten Sport zu treiben.

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Reaktion der Haut auf die Fettabsaugung

Als es noch üblich war das Fett aus tieferen Gewebeschichten zu entfernen, passten sich die äußeren Fett- und Hautschichten häufig der neuen Körpersilhouette nicht an und es entstanden unschöne Beulen und Formen. So war das Ergebnis in vielen Fällen nicht zufriedenstellend.

Da durch die Entwicklung der Vibrationslipektomie (VAL) die Plastische Chirurgie und Ästhetische Medizin eine Möglichkeit gefunden hat, solche Folgeerscheinungen für gewöhnlich zu unterbinden, gehören unerwünschte Ergebnisse mittlerweile der Vergangenheit an. Eine spezielle Führungstechnik und die Schwingung der Kanüle, durch die das Gewebe stimuliert wird, machen dies erst möglich. Direkt nach der Prozedur zieht sich die Haut zusammen und liegt straff an.

Ein zusätzlicher Pluspunkt dieses Verfahrens liegt in der Reduzierung von eventuell vorhandener Orangenhaut.

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Dauerhaftes Resultat der Fettabsaugung

Da jeder Mensch nur eine bestimmte Anzahl von Fettzellen besitzt, ist das Ergebnis einer Fettabsaugung in der Regel dauerhaft. Bei Übergewicht ist also nicht die Vermehrung der Fettzellen, sondern die Vergrößerung der vorhandenen Fettzellen für die Gewichtszunahme verantwortlich.

Anlage- und hormonbedingt sind an den Problemzonen mehr Fettzellen vorhanden als an anderen Stellen des Körpers. Werden diese Zellen entfernt, können sie sich nicht wieder neu bilden. Dennoch sollten Sie nach einer Fettabsaugung eine gesunde Ernährungsweise an den Tag legen, da sich überschüssige Kalorien sonst überproportional an anderen Körperstellen ansiedeln können.