show sidebar & content

Facelift

Facelifting/Gesichtsstraffung/Gesichtsverjüngung

Unsere Haut erfährt im Laufe des Lebens mehrere Phasen der Veränderung. Alterserscheinungen treten dabei bereits sehr frühzeitig auf – bei manchen machen sich schon mit Ende Zwanzig kleinere Fältchen um die Augen und den Mund bemerkbar.

Wenn die Alterungsprozesse des Gesichts aber deutlich fortgeschritten sind und die Gesichtsproportionen an Dreidimensionalität verlieren, kann ein Facelifting genau das Richtige dafür sein, um für eine jugendliche Ausstrahlung zu sorgen. Dabei werden nicht nur die Haut, sondern auch Muskeln und Bindegewebe behutsam gestrafft, so dass abgesunkene Strukturen in ihre ursprüngliche Position zurückfinden. Mit hoher Spezialisierung beraten und behandeln wir Sie rund um das Thema Facelift.

separator

Facelifting Vorher-Nachher-Bilder

Operateur: Dr. Dr. med. Matthias Siessegger

separator

Facelift Behandlungsmethoden

Damit die richtige Methode zur Behandlung Ihrer Falten bestimmt werden kann, muss zunächst festgestellt werden, ob bei Ihnen dynamische Falten – oft auch als „Zornesfalten“ bezeichnet – oder permanente Falten vorliegen. Es kann sich aber auch um einen fortgeschrittenen Alterungsprozess des Gesichts handeln, bei dem die Gesichtsproportionen im Allgemeinen beeinträchtig sind.

DYNAMISCHE FALTEN („Zornesfalten“)
Charakteristisch für dynamische Falten ist eine Verstärkung der Muskelbewegungen. Tritt diese zum Beispiel im Bereich der Stirn auf, bilden sich Zornesfalten. Botulinum-Injektionen (BOTOX®) können ausgeprägte Muskeln schwächen, ohne dabei einen negativen Einfluss auf Ihre Mimik zu haben. Auf diese Weise wird die Entstehung weiterer Falten hinausgezögert.

PERMANENTE FALTEN
Um gegen permanente Falten vorzugehen, werden in der Plastischen Chirurgie überwiegend gewebeverträgliche, körperidentische Substanzen verwendet.

FORTGESCHRITTENER ALTERUNGSPROZESS
Sollte die Dreidimensionalität Ihrer Gesichtsproportionen aufgrund eines fortgeschrittenen Alterungsprozesses bereits nachlassen, so kann durch ein Facelifting – häufig auch Facelift genannt – ein jugendlicheres Erscheinungsbild erzielt werden. Die bereits beschriebenen Methoden zur Hautstraffung bei dynamischen bzw. permanenten Falten können dies hier nicht mehr leisten.

In solch einem Fall kann nur ein Facelift zu einem jugendlicheren, natürlichen und dauerhaft zufriedenstellenden Ergebnis verhelfen. Um dies zu erreichen, wird das Muskel- und Bindegewebe seiner natürlichen Funktion entsprechend gestrafft und erschlafftes Gewebe behutsam in seine ursprüngliche Position befördert.

separator

Vorbereitungen für ein Facelift

Was wünschen Sie sich? Können Ihre Erwartungen und Wünsche erfüllt werden? Was hält der Plastische Chirurg für sinnvoll und technisch machbar? All diese Fragen sollten vor der Operation ehrlich beantwortet werden, denn nicht immer ist ein Facelifting angebracht oder medizinisch nötig.
Daher spielt bei der Planung und Vorbereitung des Eingriffs die offene Kommunikation mit dem behandelnden Plastischen Chirurgen eine entscheidende Rolle.

separator

Verhalten vor dem Facelift

RAUCHEN
Da Nikotin einen negativen Einfluss auf die Prozesse der Wundheilung hat, sollte auf das Rauchen eine Woche vor sowie nach dem Eingriff verzichtet werden.

MEDIKAMENTENEINNAHME
Die Einnahme acetylsalicylsäurehaltiger Medikamente wie Aspirin und ASS, sogenannte Thrombozytenaggregationshemmer, muss 8 bis 10 Tage vor der Operation abgesetzt werden, da die Neigung zu Blutungen durch sie deutlich gesteigert wird. Sollten Sie mit Marcumar behandelt werden, müssen Sie mit Ihrem Hausarzt oder Internisten unbedingt über eine medikamentöse Umstellung reden.

SONNENBADEN
In den letzten 8 bis 10 Tagen vor dem Facelift sollten Sie von ausgedehnten Sonnenbädern absehen.

separator

Hinweise zum Eingriff

Abhängig vom Umfang der OP, ist es möglich, dass Ihr Facelift entweder im Dämmerschlaf oder in Vollnarkose vorgenommen wird. Allerdings liegt bei der Vollnarkose der Vorteil in einer gezielten Blutdrucksenkung, wodurch dem Chirurgen eine bessere Übersicht über das Operationsfeld geboten wird. Damit kann der Eingriff schneller und genauer erfolgen. Ein kurzer Klinik- bzw. Praxisaufenthalt von ein bis zwei Tagen ist nach einer Vollnarkose empfehlenswert.

separator

Verhalten nach dem Facelift

Nach der Entlassung sollten Sie in den ersten 48 Stunden in engem Kontakt mit dem behandelnden Chirurgen bleiben. In den ersten 24 Stunden nach Ihrer Operation ist es empfehlenswert, überwiegend mit aufrechtem Oberkörper zu liegen. Durch Kühlen können Sie Schwellungen innerhalb der ersten 48 Stunden nach dem Facelift wirkungsvoll mildern. Allerdings ist in den ersten Tagen mit blauen Augenrändern zu rechnen. Kleinere Spaziergänge sind schon am Folgetag des Eingriffs durchaus zu empfehlen.

Sie sollten sich darüber im Klaren sein, dass übliche Alltagstätigkeiten in den ersten Tagen nach dem Facelift nur eingeschränkt möglich sind. Daher sollten Sie in den ersten 8 bis 10 Tagen größere Blutdrucksteigerungen umgehen und auf heißes Duschen, ausgiebige Haarwäschen und körperliche Anstrengung verzichten. Da die Heilung relativ rasch verläuft, können erste Fäden bereits nach etwa einer Woche gezogen werden.

Die Beeinträchtigungen durch den Eingriff sind nach ungefähr zwei bis drei Wochen abgeklungen.

separator

Mögliche Risiken eines Faceliftings

Gravierende oder gar lebensbedrohliche Komplikationen lassen sich bei einem Facelifting nahezu ausschließen.

Allerdings können Blutungen oder Nachblutungen, die während des Eingriffs, direkt danach oder bis zu 10 Tage nach der OP auftreten, eine mögliche Gesundheitsgefährdung darstellen. Dies könnte einen mehrtätigen stationären Aufenthalt mit sich führen oder sich negativ auf das ästhetische Ergebnis auswirken. Daher sollten Sie die hier aufgeführten Hinweise zum richtigen Verhalten vor und nach einem Facelift unbedingt befolgen.

Die Gefahr einer Wundheilungsstörung (Hautnekrose) ist generell sehr niedrig, bei Rauchern allerdings beträchtlich erhöht. Asymmetrien oder Unregelmäßigkeiten treten nur sehr selten auf, können aber erfahrungsgemäß ambulant unter örtlicher Betäubung relativ unkompliziert korrigiert werden.