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Brustvergrößerung

Brust-OP/Brust-Operation/Brustimplantate

Für die moderne Frau besitzt die weibliche Brust einen großen Einfluss auf das Selbstwertgefühl und spielt gerade in der Interaktion zwischen Mann und Frau eine wichtige Rolle. Eine wohlgeformte Brust ist dabei Symbol für Attraktivität und souveräne Weiblichkeit. Doch ist die Brust zu klein, zu groß oder unterschiedlich geformt, kann dieses Idealbild gestört sein. Durch eine Schwangerschaft, die Wechseljahre oder den Menstruationszyklus können sich Form und Volumen ändern. Egal welche Probleme Sie in Bezug auf Ihre Brust beschäftigen oder hemmen sollten: Wir stehen Ihnen mit professioneller Beratung und einem großem Repertoire an Korrekturmaßnahmen zur Seite.

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Brustvergrößerung Vorher-Nachher-Bilder

Operateur: Dr. Dr. med. Matthias Siessegger

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Behandlungsmethoden zur Brustvergrößerung

Durch den Einsatz von Kunststoffkissen – eher als Silikon-Implantate bekannt – kann der Plastische Chirurg Ihren Brüsten ihre ursprüngliche Form zurückgeben oder sie generell vergrößern. Dabei erfolgt der Zugang zur Brust über einen kleinen Hauteinschnitt, der sich entweder in der Achselhöhle, dem Warzenvorhof oder der Umschlagfalte der Brust befindet. Anschließend wird eine Art Tasche vor oder hinter dem Brustmuskel geschaffen, in welche das Silikon-Implantat eingesetzt wird.
Die genaue Platzierung des Implantats wird mit Ihnen besprochen und gemeinsam entschieden. Ist ein Busen stark erschlafft, so kann eine zusätzliche Bruststraffung notwendig sein.

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Vorbereitungen für eine Brustvergrößerung

Nach den Vorgesprächen, die mit dem behandelnden Plastischen Chirurgen geführt wurden, können vor der OP weitere Untersuchungen notwendig sein. Diese werden in der Regel vom Hausarzt vorgenommen.

Da krankhafte Veränderungen der Brust durch den Einsatz von Silikon-Implantaten verdeckt werden können, ist es ratsam, vor einer Brustvergrößerung eine Brustkrebs-Vorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen.

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Verhalten vor der Brustvergrößerung

RAUCHEN
Da Nikotin einen negativen Einfluss auf die Prozesse der Wundheilung hat, sollte auf das Rauchen eine Woche vor sowie nach dem Eingriff verzichtet werden.

MEDIKAMENTENEINNAHME
Die Einnahme acetylsalicylsäurehaltiger Medikamente wie Aspirin und ASS, sogenannte Thrombozytenaggregationshemmer, muss 8 bis 10 Tage vor der Operation abgesetzt werden, da die Neigung zu Blutungen durch sie deutlich gesteigert wird. Sollten Sie mit Marcumar behandelt werden, müssen Sie mit Ihrem Hausarzt oder Internisten unbedingt über eine medikamentöse Umstellung reden.

SONNENBADEN
In den letzten 8 bis 10 Tagen vor der Brustvergrößerung sollten Sie von ausgedehnten Sonnenbädern – vor allem mit freiem Oberkörper – absehen.

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Verhalten nach der Brustvergrößerung

Nach dem Eingriff wird Ihre Brust durch einen Verband oder straff sitzenden BH gestützt. In den ersten 4 bis 6 Wochen sollten Sie sowohl tags- als auch nachtsüber einen BH tragen, da auf diese Weise das Gewebe entlastet wird und die Wunden besser heilen können.
Auf Sport oder sonstige Aktivitäten, bei denen die Arme stark bewegt werden (z.B. Schwimmen), ist für mindesten 6 Wochen zu verzichten.

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Mögliche Risiken einer Brustvergrößerung

Blutergüsse zählen zu den häufigsten, doch vorübergehenden Komplikationen, die meist nach wenigen Wochen von alleine komplett abklingen. Es besteht auch die Möglichkeit einer verminderten oder verstärkten Berührungsempfindlichkeit im Bereich der Brustwarzen, die bis zu 6 Monate andauern kann, aber üblicherweise ebenfalls von alleine wieder vergeht.

Ein mögliches Fremdkörper- oder Kältegefühl, das durch die Silikon-Implantate hervorgerufen werden kann, nimmt auch im Laufe der Zeit ab.

Eine sogenannte Kapselfibrose kann bei etwa 5 von 100 Patientinnen auftreten. Dabei reagiert das umliegende Gewebe nach dem Einsetzen der Silikon-Implantate zu stark, wodurch meistens ein zweiter Eingriff nötig wird.

Äußerst selten sind Infektionen der Silikon-Implantate, die – wenn sie doch auftreten sollten – operativ behandelt werden müssen.

Grundsätzlich sollten Sie sich darüber im Klaren sein, dass ein Folgeeingriff niemals komplett ausgeschlossen werden kann. Erwähnenswert an dieser Stelle ist aber, dass viele Folgeeingriffe aus dem Wunsch nach größeren Silikon-Implantaten vorgenommen werden.