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Bruststraffung

Brustverkleinerung/Brustreduktion/Hängebrust

Für die moderne Frau besitzt die weibliche Brust einen großen Einfluss auf das Selbstwertgefühl und spielt gerade in der Interaktion zwischen Mann und Frau eine wichtige Rolle. Eine wohlgeformte Brust ist dabei Symbol für Attraktivität und souveräne Weiblichkeit. Doch ist die Brust zu klein, zu groß oder unterschiedlich geformt, kann dieses Idealbild gestört sein. Durch eine Schwangerschaft, die Wechseljahre oder den Menstruationszyklus können sich Form und Volumen ändern.
Egal welche Probleme Sie in Bezug auf Ihre Brust beschäftigen oder hemmen sollten: Wir stehen Ihnen mit professioneller Beratung und einem großem Repertoire an Korrekturmaßnahmen zur Seite.

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Bruststraffung Vorher-Nachher-Bilder

Operateur: Dr. Dr. med. Matthias Siessegger

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Behandlungsmethoden zur Bruststraffung

Unmittelbar vor dem operativen Eingriff zur Brustverkleinerung bzw. -straffung werden vom behandelnden Chirurgen die geplanten Schnitte sowie die angestrebte neue Position der Brustwarzen auf der Haut aufgezeichnet.

In der Plastischen Chirurgie wird grundsätzlich zwischen drei Verfahren zur Bruststraffung unterschieden: Senkrechter Schnitt, L-Schnitt und T-Schnitt. Wobei bei allen drei Verfahren eine Versetzung der Brustwarze mit Warzenhof nach oben und bei Bedarf auch eine Verkleinerung der Brustwarze erfolgt. Überschüssiges Fett- und Drüsengewebe, das unter der Brust vorhanden ist, wird im Anschluss entfernt und die Haut unter der Brust zusammengeführt. In den meisten Fällen führt der Schnitt um den Warzenhof herum und verläuft vom unteren Rand zur unteren Brustfalte. Sind die Brüste sehr groß oder besonders stark erschlafft, so verläuft der Schnitt darüber hinaus horizontal entlang der Brustfalte zur Seite (L-Schnitt). In manchen Fällen ist zusätzlich ein weiterer Schnitt nach innen notwendig (T-Schnitt). Die spätere Narbenbildung wird dabei vor allem von der Schnittführung beeinflusst.

Der Vollständigkeit halber ist neben den drei aufgeführten Verfahren noch die eher selten durchgeführte „kleine“ Bruststraffung mit einem Schnitt um die Brustwarze („Benelli“) zu nennen.
Nach dem Entfernen des überflüssigen Gewebes, wird der verbliebene Drüsenkörper vom Chirurgen neu geformt und nach oben verlagert. Dabei werden auch die Brustwarzen, Nerven und Blutgefäße in die neue Position gebracht.

Zum Ende des Eingriffs wird die Wunde mit feinen Fäden unter der Haut verschlossen. Im Anschluss stützt ein straffer Verband die neu geformte Brust, wobei Drainagen dabei helfen, dass Blut und Gewebeflüssigkeit ungestört abfließen können.

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Vorbereitungen für die Bruststraffung

RAUCHEN
Auf das Rauchen sollte eine Woche vor sowie nach dem Eingriff verzichtet werden.

MEDIKAMENTENEINNAHME
Die Einnahme acetylsalicylsäurehaltiger Medikamente wie Aspirin muss 8 bis 10 Tage vor der Operation abgesetzt werden. Sollten Sie mit Marcumar behandelt werden, müssen Sie mit Ihrem Hausarzt unbedingt über eine medikamentöse Umstellung reden.

SONNENBADEN
In den letzten 8 bis 10 Tagen vor dem Eingriff sollten Sie von ausgedehnten Sonnenbädern absehen.

SONSTIGES
Um im Vorfeld mögliche Gewebeveränderungen zu erkennen, ist eine Mammographie und eine Ultraschalluntersuchung ratsam.

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Mögliche Risiken einer Bruststraffung

Wird die Operation zur Brustverkleinerung bzw. -straffung von einem erfahrenen Chirurgen durchgeführt, so sind die mit solch einer OP verbunden Risiken vergleichsweise gering.
Doch wie bei jedem anderen chirurgischen Eingriff, kann es trotz größter Sorgfalt und gründlicher Vorbereitung auch bei einer Brustverkleinerung vereinzelt zu Komplikationen kommen.

Schwellungen und Blutergüsse müssen lediglich in Einzelfällen operativ nachbehandelt werden. Üblicherweise gehen diese aber innerhalb weniger Tage nach dem Eingriff von alleine zurück.
Infektionen und Störungen bei der Wundheilung können vereinzelt zu einem Auseinanderdriften der Naht führen. Jedoch geht diese eher seltene Komplikation meist mit einer Blutgerinnungsstörung, wie sie bei Diabetikern oder Rauchern vorkommt, einher. Auf diese Risiken wird im Vorgespräch aufmerksam gemacht. Wundheilungsstörungen oder auch natürliche Veranlagung können zu einer Verbreiterung der Narbe führen, was aber durch eine weitere jedoch kleinere Operation behoben werden kann.

Da es bei einer Brustverkleinerung bzw. -straffung zur Durchtrennung feinster Hautnerven kommt, können Taubheit oder Sensibilitätsverlust in den Brustwarzen und der Haut die Folge sein. Gerade bei umfangreicheren Brustverkleinerungen (mehr als 500 Gramm pro Brust) ist dies nicht ausgeschlossen. In den meisten Fällen bildet sich die Empfindungsstörung aber im Zuge der Heilung wieder zurück. Nur selten ist die Taubheit von Dauer.

Aufgrund von Hautveränderungen im Heilungsverlauf kann es zu geringfügigen Unterschieden der Brustform kommen, die aber durch einen zusätzlichen kleinen Eingriff angeglichen werden können.
In äußerst seltenen Fällen führen Durchblutungsstörungen dazu, dass das bei der Brustverkleinerung bzw. -straffung verlagerte Gewebe abgestoßen wird. In solch einem Extremfall muss das betroffene Gewebe mit körpereigener Haut ausgetauscht werden.